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TIBBO Microcontroller DS100B RS232-422-485 to ETH

Der DS100B fungiert als „Serieller Geräteserver“; er ermöglicht den Anschluss jedes Peripheriegeräts mit RS232/RS422/RS485-Ausgang an ein Ethernet-LAN.
Die Kommunikation mit dem Peripheriegerät kann von jedem an das lokale Netzwerk angeschlossenen PC erfolgen; und wenn das Netzwerk über eine Internetverbindung verfügt, kann das serielle Gerät auch von jedem externen Computer aus zugänglich gemacht werden.
Auf diese Weise kann das Peripheriegerät an jeder gewünschten Stelle platziert, an den DS100B angeschlossen und dieser wiederum an den LAN-Hub angeschlossen werden, wobei Kabel verwendet werden, die laut Spezifikation bis zu 100 Meter lang sein können.
Der DS100B ist mit einem 10BaseT-Port für die Verbindung zum LAN mit einer Geschwindigkeit von 10 Mbit/s und einem universellen RS232/RS422/RS485-Port für den Anschluss an das Peripheriegerät ausgestattet. Er verfügt über eine Strombuchse für die Stromversorgung (12 V Gleichstrom mit 150 mA Stromaufnahme) und einige LEDs zur Anzeige des Gerätestatus oder der Ethernet-Verbindung.
Darüber hinaus wird er mit Treibern für den ordnungsgemäßen Betrieb in einer Windows-Umgebung sowie einigen Verwaltungs- und Programmiersoftwares geliefert.

 

Die Anwendungen, in denen er eingesetzt werden kann, sind grundsätzlich dreifacher Natur: Die erste besteht darin, ein serielles Peripheriegerät anzuschließen, ohne eine bereits vorhandene Steuerungssoftware zu ändern. Der Treiber des DS100R ist nämlich in der Lage, virtuelle COM-Ports (VSPs – Virtual Serial Ports) auf dem PC zu erstellen, die sich aus Sicht des Programms und des Benutzers wie standardmäßige Hardware-COM-Ports verhalten, aber in Wirklichkeit die Daten in TCP-Pakete umwandeln, die über das LAN gesendet und dann vom DS100R in serielles Format konvertiert werden.
Oder es ist möglich, einfach eine neue Verwaltungssoftware zu erstellen, über die direkt mit dem Peripheriegerät kommuniziert werden kann, ohne die VSPs zu verwenden. Der DS100R verwendet nämlich die UDP/IP- und TCP/IP-Übertragungsprotokolle, für die viele Programmiersprachen und Compiler (z. B. Visual Basic 6.0 von Microsoft) bereits Plug-ins zur Verfügung haben. Für dasselbe VB6 stellt Tibbo ein Handbuch zur Verfügung, in dem erklärt wird, wie mit dem DS100R kommuniziert wird.
Schließlich ist es durch die Verwendung von zwei DS100R möglich, zwei serielle Peripheriegeräte zu verbinden, die die Ethernet-Verbindung nutzen, um eine „virtuelle serielle Verbindung“ herzustellen, d. h. eine Verbindung, die aus Sicht der Peripheriegeräte seriell ist, aber tatsächlich auf Ethernet-Technologie basiert. Wenn man beispielsweise den ersten DS100R an den COM-Port eines PCs und den zweiten an den seriellen Port eines Peripheriegeräts anschließt und die beiden Ethernet-Schnittstellen über ein direktes RJ45-Kabel verbindet, kann dem Software eine normale serielle Verbindung simuliert werden, die jedoch tatsächlich die Ethernet-Technologie und die TCP-Protokolle nutzt. In diesem Fall ist es nicht einmal notwendig, die VSPs zu verwenden, sondern es wird direkt über die Hardware-COM-Ports zugegriffen.
Wenn eine ADSL-Verbindung vorhanden ist, kann der Ethernet-Port des DS100R direkt daran angeschlossen werden; auf diese einfache Weise wird das Peripheriegerät von jedem an das Internet angeschlossenen PC aus zugänglich.
Der DS100R zeichnet sich außerdem durch 3 verschiedene Betriebsmodi aus:
-einer zur Realisierung der seriell-Ethernet-Konvertierung und umgekehrt (Normal Mode);
-einer zur Programmierung über den seriellen Port (Serial Programming Mode);
-einer, der für das Firmware-Upgrade verwendet wird (Firmware Download Mode).
Die letzten beiden sind spezielle Modi, die nicht für normale Anwendungen verwendet werden (detailliertere Informationen finden sich in klaren und vollständigen Handbüchern). Der erste ist der interessanteste und wird normalerweise verwendet.

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Quelle: https://shop.marcomweb.it/de/serielle-netzwerke/tibbo-microcontroller-ds100b-rs232-422-485-to-eth

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